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Willkommen auf der deutschsprachigen Webseite der Gemeinde Chemaudin.

Chemaudin ist ein Dorf mit etwa 1400 Einwohnern. Es liegt in der Franche-Comté (= Freigrafschaft), einer Region in Ostfrankreich,in der Nähe von Besançon,und gehört daher zur Verwaltungsgemeinschaft Besancon.
Die Gemeinde hat eine Grundfläche von 765 ha, darunter 250 ha Wald.
Geschichte.
Die ersten Spuren einer menschlichen Besiedlung gehen auf das Neolithikum zurück,und eine Präsenz des Menschen in der Zone führt sogar zurück in die Bronzezeit. Bis zur Mitte des 20.Jhs bleibt Chemaudin ein kleines Agrardorf mit einigen Hundert Einwohnern, die von Getreidebau und Viehzucht lebten. Bedeutend war im 18. und 19.Jh der Weinbau.
In der ersten Hälfte des 20. Jhs nimmt die Bevölkerung allmählig ab. Ein neuer Aufstieg erfolgt ab 1960 infolge der Entwicklung der Industrie, und dank der Nähe von der Stadt Besançon und günstigerer Verkehrsachsen.
Chemaudin gehört seit 2001 mit 58 anderen Gemeinden zur Gemeindengemeinschaft Großbesançon.
Das Dorf erweist sich sehr weltoffen: seit 1998 ist es mit Molschleben in Thüringen (Deutschland) durch eine Partnerschaft verbunden, und hat auch seit 1985 eine Partnerschaft mit Iferouane in Niger (diese zu Humanitärzwecken).
Bauten und Anlagen.
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Die Kirche Saint-Alban wurde 1737 gebaut,und überragt das ganze Dorf. IhrVorhallekirchturm mit Kuppel ist typisch für die Gegend. Schon bei der Erbauung erhielt die Kuppel eine Blechbekleidung. Die innere Kuppel im Rokokostil und den Altar verdanken wir dem Architekt Nicolas Nicole.
Das Dorf hat auch noch schöne, alte, traditionnelle Bauernhäuser mit „Lancis“: das ist eine Art Vordach, das meistens eine Steintreppe schützt, und von Eichenbalken gestützt ist.

Der Brunnen in der Mitte des Dorfes wurde 1883 gebaut. 
Der Standbild auf dem Brunnen stellt eine Marianne dar,die Symbolfigur der französischen Republik.
Aktivitäten im Dorf.
Das Dorf hat zwei Schulen : In "Denise Arnoux“ sind die Kinder aus dem Kindergarten (3 bis 5 Jahren), und die kleineren aus der Grundschule (6 bis 8 Jahren). In“Jules Ferry“ sind die Kinder mit 9 und10.
2006 wurden 75 Kinder im Kindergarten und 132 in der Grundschule aufgenommen.
Zwölf Vereine beleben das Dorf :
Sport (Fußball ,Tennis, Rad,Turnen,Judo,), zwei Partnerschaften (mit Iferouane in Niger und mit Molschleben in Deutschland), Jagd,Nähen, Hundedressage, Seniorenklub, Organisation von Veranstaltungen, Elternverein.
Das Dorf bietet auch ein Ferien- und Freizeitzentrum für die Kinder, eine Kommunalbibliothek und ein Kulturzentrum.
Eine Festhalle, ein Computerraum, ein Fußballplatz und ein Tennisplatz stehen auch den Einwohnern zur Verfügung.
Betriebe und Geschäfte
Das Dorf hat zwei landwirtschaftliche Betriebe, zwei Ärzte, einen Chiropraktiker, einen Krankengymnasten und eine Krankenschwester.
Was die Geschäfte betrifft, gibt es eine Bäckerei, eine Apotheke, einen Friseursalon, eine kleine Gaststätte, wo auch Rauchwaren und Zeitschriften verkauft werden. Dazu einen Trödelladen, einen Laden für Bauernhofprodukte und einen Weinladen.
1975 wurde in Chemaudin, etwas abseits des Dorfes ein Industriegebiet gegründet. In 25 Firmen arbeiten heute mehr als 470 Angestellte.
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